Kryptowährungen

Jetzt einsteigen? Macht das Sinn?

Wir glauben durchaus, dass es sinnvoll ist, gerade jetzt ins Mining einzusteigen. Zumindest wenn die Strategie dahinter wohlüberlegt ist. 

  • Allgemeine Überlegungen:
    Alternative Zahlungsmethoden sind gefragt und werden es immer mehr. Viele dieser digitalen Währungen basieren auf Berechnungen, dazu wird Rechenleistung benötigt, sowohl zur Blockfindung, als auch zur Abwicklung der Transaktionen. Natürlich gibt es zusehends mehr Rechenleistung am Markt und die Profite werden kleiner, doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir noch für ein paar Jahre an die gängige Halbleitertechnologie gebunden sind. Die Entwicklung bahnbrechender neuer ASICs halten wir in nächster zeit ebenso für unwahrscheinlich, da zumindest beim Bitcoin der Restbestand von weniger als 5 Millionen die Entwicklungskosten in Relation zur tatsächlich erreichbaren Leistungssteigerung in unseren Augen nicht rechtfertigt. Das Moore'sche Gesetz, welches davon ausgeht, dass sich die Rechenleistung von Prozessoren ungefähr alle 18 Monate verdoppelt, kann hier in seiner ursprünglichen Form nicht mehr angewendet werden. Selbst die heutigen 14nm und 16nm Technologien sind tatsächlich eher Marketing Strategien denn tatsächliche Strukturgrößen.
    Was passiert also wenn die Erträge negativ werden? Niemand möchte verlieren, also werden Rechner abgeschaltet, was die Gesamtleistung wiederum reduziert und der Markt kann sich erholen. Langfristig sind daher überwiegend positive Erträge zu erwarten, auch wenn diese weitaus geringer ausfallen werden.
    Nicht ganz übersehen darf man auch, dass es nicht nur Zuwachs am Mining Markt gibt, ein beträchtlicher Anteil der Mining Farmen wird nach wie vor mit älterer Hardware wie zum Beispiel dem Antminer S7 betrieben, der in absehbarer Zeit unrentabel wird. Ab diesem Zeitpunkt ist auch wieder eine Gegentendenz zu erwarten, diese könnte durchaus dazu beitragen, den oben beschriebenen Effekt abzuschwächen.

  • SCRYPT Mining:
    Mining auf Litecoin oder Multicoin Basis stellt eine recht solide Basis für den Einstieg dar. Die neueste Hardware Generation arbeitet effizient und die Ertragsschwankungen zeigen gute Durchschnittswerte, da die Netzwerkschwierigkeit im Gegensatz zum Bitcoin keinen derart starken Aufwärtstrend zeigt. Vergleicht man nun die Preisentwicklung Litecoun/Bitcoin/Euro oder Dollar, spricht aus unserer Sicht zum jetzigen Zeitpunkt viel dafür, die Erträge in Bitcoin zu realisieren und damit dann weiter zu arbeiten. Die Option, Litecoin anzuhäufen und auf einen Kursanstieg zu warten ist zwar gegeben, halten wir aber zum zur derzeitigen Marktsituation nicht für die optimale Lösung. In unserem eigenen Mining Programm werden wir erst auf Anhäufing wechseln, sobald sich eine Trendwende im Litecoin Kurs abzeichnet. Dies halten wir spätestens dann für wahrscheinlich, wenn der Bitcoin Markt in Hinsicht der Versorgung nach oben oder unten ausbricht und damit einen Anstieg der Transaktionsgebühren verursacht. 

  • SHA256 Mining:
    Die meisten unserer Rechenmodelle, welche allesamt sehr konservativ ausgelegt sind und keinen Kursanstieg der Kryptowährung einbeziehen, prognostizieren mittel- bis langfristig attraktive Gewinne. Allerdings raten wir unseren Kunden, überschaubare Beträge einzusetzen und die Erträge bis zu einem deutlichen Anstieg der Ertragskurve wieder zu investieren. Einerseits lässt sich so die Spekulationssteuer vermeiden, andererseits lassen sich so Vorbereitungen für eine bevorstehende ertragsärmere, dafür aber konstantere Zeit treffen.
    PM-Tech mietet für seine Kunden SHA256 Hashpower bei verschiedenen Partnern weltweit an. Das hat mehrere Vorteile, einerseits sind wir so in der Lage, Anbieter mit niedrigen Energie- und Wartungskosten zu wählen, andererseits kann Hashpower jederzeit in beliebig großen Paketen zugekauft oder aber direkt zum aktuellen Marktpreis veräußert werden. Würde man mit physikalischer Hardware handeln, müsste man erst in einem langwierigen Prozess ermitteln, zu welchem Preis diese verkauft werden kann und hätte darüber hinaus noch Den Aufwand der Kaufabwicklung, Versand und vieles mehr. Der Gegenwert der Investition kann also jederzeit genauestens bestimmt werden.
    Der Gesamtwert des Hashpaketes hängt somit von aktuellen Tageskurs der Rechenleistung ab, die Wertentwicklung zusätzlich noch von der Entwicklung der weltweiten Gesamtrechenleistung, die wiederum die Grundlage für den Anstieg (oder Abfall) der Netzwerkschwierigkeit bildet. Die Schwierigkeit muß nicht gezwungenermaßen steigen, eine Reduktion der Rechenleistung bedeutet gleichermaßen Schwierigkeitsreduktion um die Rechenzeit je Block bei etwa zehn Minuten zu halten. Einen solchen Abfall gab es erstmals 2014, in den kommenden Monaten würde eine Stagnation oder gar wiederum ein Abfall nicht überraschen. Den explosionsartigen Anstieg der Schwierigkeit in den ersten Wochen 2017 führen wir spekulativ darauf zurück, dass große Farmen ihre veralteten Rechner zumindest teilweise gegen die neuere S9 Hardware getauscht haben. Dafür spricht, dass über mehrere Wochen hinweg keine S9 Hardware im Handel verfügbar war. Die Tatsache, dass dieser Engpass mit dem Abflachen der Gesamtrechenleistung zu Ende zu sein schien, lässt darauf schließen, dass dieser Prozess vorerst abgeschlossen ist.

Schlussfolgerung:

Mittelfristig lassen sich mit beiden Varianten Gewinne erzielen, sofern eine vernünftige Vorgehensweise gewählt wird und kurzfristige suboptimale Marktentwicklungen nicht gleich zu Kurzschlussreaktionen führen. Für längerfristige Interessenten bieten wir auch gerne Kombi-Pakete nach den jeweiligen Vorstellungen und Bedürfnissen an und erstellen die zugehörigen Prognoserechnungen. Kontaktieren Sie uns für Ihr individuelles Angebot.

In diesem Sinne Happy Mining, Ihr

Ing. Michael Polzer

 

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